Angewandte Medien
- Medienlogik, Öffentlichkeit und klare Kommunikation als Fundament.
- Strategisches Erzählen ohne Inszenierungsnebel.
Ich arbeitete als Stratege in den renommiertesten Werbeagenturen der Welt. Wir steuerten Marken wie VW, eBay, Disney, BMW, LIDL und Sony. Wir bewegten Menschen in etlichen Ländern. Und dennoch spürte ich eine tiefe Leere. Sollte ich meine Empathie wirklich nutzen, um die empfänglichste Stelle für Werbebotschaften zu identifzieren?
„Ich suchte und fand meinen Zweck der Existenz, wie er im Buch Café am Rande der Welt beschrieben wird.“
Von dem Geld meines verkauften Autos absolvierte ich eine berufsbegleitende Ausbildung zum Business Coach. Die Dualität zwischen Werbung und Coaching half mir, Kommunikation wie ein Geschäftsmodell zu verstehen. Und wiederum alle Mitarbeitenden als die Personen, die es zur Handlung zu bewegen gilt.
„Ich lernte, persönliche und unternehmersiche Ziele zu vereinen.“
Ohne die Coaching-Ausbildung hätte ich meinen Geschäftspartner nie getroffen. Und ohne ihn hätte es die thekey.academy nie gegeben. Wir haben unser Unternehmen nicht auf einem klassischen Business-Plan gegründet, sondern auf der Überzeugung, dass methodisches Coaching-Wissen für alle zugänglich sein muss. Von Anfang an war Coaching bei uns das Betriebssystem unserer eigenen Führungskultur.
„Diversity hieß für uns, alle Menschen nach individuellen Stärken und Potenzialen zu fördern und sich unbedingt wertschätzend zu begegnen.“ - Chris, Head of Customer Success
Als Geschäftsführer von über 30 Mitarbeitenden war ich oft mehr Coach als klassischer Manager. Ich habe Coaching-Prinzipien nicht doziert, sondern gelebt – im Aufbau von High-Growth Teams und in der Transformation nach unserem Verkauf. Für viele in meinem Team war ich derjenige, der in hitzigen Phasen das Gedankenkarussell anhielt. Es ging nie um bloße Optimierung, sondern darum, die Menschen in ihre Kraft zu bringen, damit die Organisation folgen kann.
„Ich habe selbst ein Unternehmen geleitet und als Video-Producer viele CEOs vor der Kamera gehabt. Deshalb weiß ich umso mehr, wie meisterlich-menschlich Raphael uns geführt hat.“ -Elias, Head of Production
Nach dem erfolgreichen Verkauf änderte sich die Dynamik. Wir waren das digitale Speedboat in einer Gruppe von 600 Menschen. Ich stand genau in der Mitte: unten mein Team, das Tempo und Autonomie wollte. Oben der Tanker, dessen Prozesse uns naturgemäß bremsten. Diese kulturelle Transformation allein zu verantworten, während man die Energie für beide Seiten halten muss, war meine größte Herausforderung. Da habe ich gemerkt: Wer zwei Welten zusammenhält, braucht selbst einen Ort, um den eigenen Fokus zu schärfen.
„Man braucht keinen Berater, der einem die Welt erklärt. Man braucht einen Sparringpartner, der hilft, im Sandwich-Druck die eigene Handlungsfähigkeit zu bewahren.“
Ausbildungen und Zertifizierungen, die meine Arbeit nicht ersetzen, aber den Denkraum dahinter sichtbar machen.
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